Mietpreise in Deutschland 2026: So teuer sind München, Frankfurt, Hamburg, Köln und Berlin
September 22, 2026
Die Angebotsmieten in deutschen Großstädten bleiben 2026 auf hohem Niveau, unterscheiden sich aber deutlich von Stadt zu Stadt. Der GREIX-Mietpreisindex des Kiel Instituts zeigt für das zweite Quartal 2026 besonders große Abstände zwischen den acht größten Städten.
Nach GREIX liegt München bei einer durchschnittlichen Angebots-Kaltmiete von rund 23,70 Euro pro Quadratmeter. Es folgen Frankfurt am Main mit etwa 17,80 Euro, Hamburg mit 16,50 Euro, Stuttgart mit 16,30 Euro, Köln mit 16,00 Euro und Berlin mit 15,30 Euro pro Quadratmeter. Leipzig liegt mit etwa 10,50 Euro deutlich darunter.
Preisniveau und Entwicklung sind nicht dasselbe
Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die Angebotsmieten laut GREIX unter anderem in Köln um 6,0 Prozent, in Hamburg um 5,1 Prozent, in München um 3,7 Prozent und in Frankfurt um 2,8 Prozent. Berlin lag im selben Vergleich 0,8 Prozent niedriger. Das zeigt: Eine bereits teure Stadt muss nicht automatisch die stärkste aktuelle Preissteigerung haben.
Neubau ist nochmals teurer
Über die vom GREIX untersuchten Städte und Regionen hinweg lag die Angebotsmiete für Neubauwohnungen im zweiten Quartal 2026 im Mittel bei rund 19,00 Euro pro Quadratmeter, gegenüber 13,90 Euro im Bestand. Lage, Baujahr, Ausstattung, Wohnungsgröße und Vertragsart bleiben für den tatsächlichen Mietpreis entscheidend.
Stand: Q2 2026. Es handelt sich um Angebotsmieten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel und nicht um die Bestandsmiete eines konkreten Mietvertrags. Quelle: Kiel Institut / GREIX Mietpreisindex Q2 2026.
